Flip7 Zur App

Datenschutzerklärung

Fassung 1.0 · Stand: 25. August 2026

Kurz gesagt

Flip7 zählt Punkte. Dafür braucht es eine E-Mail-Adresse fürs Konto und die Namen der Mitspieler — mehr nicht. Es gibt keine Werbung, keinen Tracker, keinen Analysedienst und keine Weitergabe an Dritte. Der heikelste Punkt sind die Namen und Fotos der Mitspieler: Die trägst Du ein, und die betreffenden Personen sollten davon wissen. Abschnitt 5 sagt, was das bedeutet.

1. Wer verantwortlich ist

Verantwortlich im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:

Achim Stephan
Desenißstraße 62
22083 Hamburg, Deutschland
E-Mail: hallo@mymindscript.de

Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt: Die Voraussetzungen des § 38 BDSG (mindestens 20 Personen, die ständig mit der automatisierten Verarbeitung beschäftigt sind) liegen bei einem privat betriebenen Dienst nicht vor. Für Fragen zum Datenschutz genügt die Adresse oben.

2. Beim Aufruf der Seite

Die App wird von einem Server bei der STRATO AG (Otto-Ostrowski-Straße 7, 10249 Berlin) ausgeliefert, den wir selbst betreiben. Damit eine Seite bei Dir ankommen kann, verarbeitet der Webserver technisch notwendig Deine IP-Adresse, den angeforderten Pfad, Datum und Uhrzeit sowie die Angaben, die Dein Browser mitschickt. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — berechtigtes Interesse am Betrieb.

Ein Zugriffsprotokoll wird nicht geführt. Weder der Dienst noch der vorgeschaltete Reverse-Proxy schreiben eine Zeile je Aufruf; es gibt keine Datei, in der stünde, wer wann welche Seite geöffnet hat. Die Verschlüsselung (HTTPS) besorgt ein Zertifikat von Let's Encrypt.

3. Was auf Deinem Gerät liegt

Genau ein Cookie: Dein Sitzungsschlüssel. Ohne ihn wüsste der Server bei der nächsten Anfrage nicht mehr, wer Du bist — es ist ein technisch notwendiges Cookie, für das es nach § 25 Abs. 2 TDDG keine Einwilligung braucht. Deshalb gibt es auch kein Cookie-Banner.

Hast Du beim Anmelden „Eingeloggt bleiben“ angehakt, bleibt das Cookie dauerhaft; sonst verschwindet es nach zwölf Stunden. Sonst legt die App nichts auf Deinem Gerät ab — keinen lokalen Speicher, keine Datenbank im Browser. Alles, was Du einträgst, geht sofort zum Server, weil sonst der Punktestand beim Wechsel des Geräts stehenbliebe.

4. Dein Konto

Für ein Konto verarbeiten wir:

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Ohne diese Daten gibt es kein Konto und damit keine Leistung.

Bestätigung der Adresse

Nach dem Anlegen schicken wir eine Mail mit einem Bestätigungslink; erst danach kannst Du Dich anmelden. Das verhindert, dass jemand ein Konto auf eine fremde Adresse anlegt. Vom Link speichern wir nur eine Prüfsumme und die Gültigkeit (eine Woche). Beim Zurücksetzen des Passworts läuft es genauso, mit einer Stunde Gültigkeit.

Mailversand

Die Bestätigungs- und Passwort-Mails laufen über die STRATO AG, Pascalstraße 10, 10587 Berlin — dieselbe Stelle, auf deren Server dieser Dienst läuft, als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO, Standort Deutschland. Übermittelt werden Deine E-Mail-Adresse und der Inhalt der Nachricht. Es gibt keinen Newsletter und keine Werbe-Mails: Wir schreiben Dir nur die beiden genannten Mails, sonst nichts.

5. Die Mitspieler — der wichtigste Abschnitt

In Flip7 legst Du Spieler an: einen Namen und, wenn Du willst, ein Foto. Das sind in aller Regel andere Menschen, die selbst kein Konto haben und uns nie begegnet sind. Genau deshalb ist die App so gebaut, wie sie gebaut ist:

Gespeichert werden zu einem Spieler: Name, Foto (als Bilddatei neben der Datenbank; ihr Dateiname ist die Prüfsumme des Bildinhalts), das Anlagedatum, die Reihenfolge auf der Startseite und die drei Freigaben. Die Fotos werden beim Hochladen verkleinert und quadratisch zugeschnitten; die Aufnahmeinformationen der Kamera — darunter Ort und Zeitpunkt — gehen dabei verloren und werden nicht gespeichert.

Deine Verantwortung. Wenn Du einen Spieler anlegst, bist Du es, der den Namen und das Bild einer anderen Person einträgt. Solange das im rein privaten Kreis bleibt, gilt für Dich die Haushaltsausnahme des Art. 2 Abs. 2 lit. c DSGVO. Spätestens wenn Du einen Spieler freigibst — für ein anderes Konto oder für die Gesamtstatistik —, solltest Du die Person vorher fragen. Die App sagt das an genau dieser Stelle auch noch einmal. Rechtsgrundlage für unsere Speicherung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: Ohne Namen kein Punktezettel; das ist der Zweck der App und das berechtigte Interesse aller Beteiligten.

Wenn eine Person nicht einverstanden ist, genügt eine Nachricht an die Adresse aus Abschnitt 1. Wir löschen Namen und Foto dann auch dann, wenn die Person nicht selbst Kontoinhaber ist.

6. Was beim Spielen gespeichert wird

Der Punktestand selbst wird nirgends gespeichert, sondern bei jeder Anfrage aus den Rundenwerten gerechnet. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — das ist die Leistung, für die es die App gibt.

7. Verbundene Konten

Zwei Konten können sich verbinden, um Spieler gemeinsam zu nutzen. Dafür erzeugt eines einen Einladungscode und gibt ihn weiter; gespeichert werden der Code, seine Gültigkeit (14 Tage) und, wer ihn eingelöst hat. Ein Code gilt genau einmal.

Die Verbindung selbst ist ein Paar aus zwei Kontokennungen. Sichtbar wird dadurch nichts weiter als die Spieler, die das jeweils andere Konto ausdrücklich freigegeben hat — nicht die E-Mail-Adresse, nicht die Spiele, nicht die übrigen Spieler. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für die Freigaben Art. 6 Abs. 1 lit. a (Einwilligung), jederzeit im Spielerprofil widerrufbar.

8. Missbrauchsabwehr

Anmeldung, Kontoanlage und „Passwort vergessen“ sind mengenmäßig begrenzt, damit niemand Passwörter durchprobiert. Dafür zählen wir Versuche je IP-Adresse in einem Fenster von 15 Minuten mit. Diese Zähler stehen nur im Arbeitsspeicher — sie werden nicht auf die Platte geschrieben und sind nach einem Neustart weg. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — Sicherheit des Dienstes.

9. Betrieb und Fehler

Wenn im Dienst etwas schiefgeht, schreibt er eine Fehlermeldung ins Systemprotokoll des Servers. Ein Wächter sieht dort stündlich nach und schickt dem Betreiber eine Mail, wenn ein Fehler aufgetreten ist — sonst bliebe eine Störung tagelang unbemerkt. In diese Mail geht ausschließlich die technische Schlusszeile des Fehlers („KeyError: …“) samt Anzahl; keine Adressen, keine Namen, keine Aufrufpfade. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — ein Dienst, der stillsteht, ohne dass es jemand merkt, nützt niemandem.

Es gibt keinen Analysedienst, kein Zählpixel, keine Nutzungsstatistik und keine Zahlen darüber, wer wie oft spielt. Was die App an Statistiken zeigt, rechnet sie aus Deinen eigenen Spielen aus.

10. Wer Daten von uns bekommt

Sonst niemand. Kein Werbenetzwerk, kein Analysedienst, kein Verkauf von Daten, keine Übermittlung in Drittländer. Die App lädt nichts aus fremden Netzen nach. Behörden bekommen Auskunft nur, wenn wir dazu rechtlich verpflichtet sind.

11. Wie lange etwas gespeichert bleibt

Konto löschen: Eine Nachricht an die Adresse aus Abschnitt 1 genügt. Wir löschen das Konto mit allem, was daran hängt — Spieler, Fotos, Spiele, Wertungen — innerhalb von sieben Tagen und bestätigen die Löschung. Einen Selbstbedienungsknopf dafür gibt es in der App noch nicht.

12. Deine Rechte

Diese Rechte stehen auch den Mitspielern zu, die selbst kein Konto haben — siehe Abschnitt 5. Anfragen gehen an die Adresse aus Abschnitt 1; wir antworten innerhalb eines Monats.

13. Was es nicht gibt

Keine automatisierte Entscheidung im Einzelfall und kein Profiling (Art. 22 DSGVO). Keine Zusammenführung mit Daten aus anderen Quellen. Kein Analysedienst, kein Pixel, kein Fingerprinting, kein Cookie zu Messzwecken, keine Werbung. Keine Standortdaten. Kein Zugriff auf Kontakte, Kalender oder Mikrofon.

14. Änderungen dieser Erklärung

Ändert sich etwas an der Verarbeitung, ändert sich diese Erklärung mit. Oben steht die Fassung samt Datum.